Manuel Moser gewinnt 13. Winterschiessen 2009
21.02.09 (News)
Der Name Winterschiessen traf für einmal voll zu. Eine geschlossene Schneedecke verwandelte das Gelände bei der Schiessanlage in eine schöne Winterlandschaft. Dies hatte allerdings auch grelle Lichtverhältnisse zur Folge, was nicht allen Schützen gelegen kam. Nach der Winterpause und dem Einbau der neuen Kugelfanganlage freuten sich die Schützen auf diese erste Gelegenheit zu einer Standortbestimmung. Der Plauschwettbewerb gab aber auch Gelegenheit zur Pflege der Kameradschaft. Dazu bot das Festwirtschaftsteam um Edy und Rosmarie Lemmenmeier in der gemütlichen Schützenstube als Verpflegung „Gehacktes mit Hörnli“ an. Bei einem guten Tropfen wurde geplaudert oder ein Jass geklopft.
Gute Beteiligung
Bei der 13. Austragung des Winterschiessens folgten über 90 Schützen der Einladung des MSV Zuckenriet, welcher den Anlass organisierte. Fünf Damen prüften ebenfalls ihre Treffsicherheit. Eingeladen waren neben den aktiven der drei Schützenvereine aus der Gemeinde Niederhelfenschwil auch Kameraden aus Nachbarvereinen. Organisator Ernst Weber wählte als Programm fünf Einzelschuss und eine Dreierpasse auf die Zehnerscheibe, vorab drei Probeschüsse. Die Armeegewehr-Schützen bekamen einen Zuschlag von zwei Punkten, die Jungschützen und Veteranen zusätzlich einen Punkt Zuschlag. Doppelveteranen und Jugendlichen profitierten von zwei Punkten zusätzlich.
Zuschläge entschieden
Diese Zuschlagsregelung beeinflusste die Rangliste. Bruno Kellenberger, Wittenbach (Jahrgang 59) schoss mit hervorragenden 79 Punkten zwar das Tageshöchst-Resultat. Er wurde aber aufgrund der Zuschläge von Manuel Moser (93) und Othmar Truniger, Niederbüren (39) auf Rang 3 verwiesen. Manuel Moser schoss mit dem Sturmgewehr 90, während seine Konkurrenten um den Tagessieg mit Standardgewehren antraten. Als beste Dame klassierte sich Annemarie Felix, Hosenruck auf den ausgezeichneten 9. Rang. Als Sonderpreis gab es für jeden geschossenen Zehner ein Schockiprügeli, was über 100 Mal geschah. Beim Absenden erhielt der Sieger einen Wanderpreis. Für die Podestplätze überreichte Ernst Weber Naturalpreise und für Ränge in der Sechserreihe eine Flasche Wein.




